Eltern haben von Anfang an einen großen Einfluss auf die Sprachentwicklung ihres Kindes. Um Sprache zu entwickeln, braucht ein Kind Zuwendung und intensiven Kontakt zu Eltern, Geschwistern oder zu anderen Bezugspersonen. Es muss sich angenommen fühlen, Liebe und Wärme erfahren und genügend sprachliche Anregungen erhalten.
Auch wenn Sie das Sprechenlernen nicht beschleunigen können – als Eltern haben Sie großen Einfluss auf die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes.
Hier erfahren Sie mehr: Sprachliche Entwicklung unterstützen
Text: ÖGK, Quelle: Richtig essen von Anfang an
Zuwendung, Sprechfreude und sprachliche Vorbilder in der Erst- oder Muttersprache sind die beste Basis für ein erfolgreiches Erlernen der zweiten Sprache.
Hier erfahren Sie mehr: Wenn Ihr Kind mehrsprachig aufwächst
Wenn die Sprachentwicklung Ihres Kindes bis zum zweiten Lebensjahr anderen nachhinkt, kann eine Entwicklungsverzögerung vorliegen. Bemerkbar macht sich dies, wenn der Wortschatz weniger als 50 Worte beträgt und/oder Ihr Kind noch nicht in der Lage ist, Sätze mit zwei Wörtern zu bilden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an Ihren Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin.
Hier erfahren Sie mehr: Früherkennung und Risiken in der Sprachentwicklung
Kinder spielen und lernen aus eigenem Antrieb. Denn sie sind von Natur aus neugierig und möchten die Welt entdecken – wenn wir sie lassen. Wie gut ist es da doch zu wissen: Es gibt für Kinder eigentlich keine bessere Förderung, als ihnen von klein an genügend Zeit und Raum zum Spielen zu geben.
Spielen ist ein Grundbedürfnis von Kindern und für die kindliche Entwicklung so wichtig wie Schlafen, Essen und Trinken.
Mehr erfahren: Spielen ist gesund
Beim Spielen machen Kinder vielfältige Erfahrungen und bekommen eine Vielzahl von Anregungen. Je vielschichtiger und häufiger diese sind, desto besser unterstützen sie die kindliche Gehirnentwicklung.
Mehr erfahren: Spielen im Kleinkindalter
Für Kleinkinder gilt: Keine digitalen Medien in den ersten 3 Jahren. Das ermöglicht Ihrem Kind positive Effekte, wie zum Beispiel in der Entwicklung der Feinmotorik, der Aufmerksamkeit und im sozialen Verhalten.
Überprüfen Sie deshalb kritisch, wie Sie selbst mit Handy, Laptop oder TV umgehen.
Hier erfahren Sie mehr: Medien im Familienalltag.
Kleinkinder sollten noch nicht fernsehen. Auch aus anderen Angeboten wie zum Beispiel digitalen Spielen auf PC, Tablet oder Smartphone ziehen Sie noch keinen Nutzen
Quelle und weitere Infos: medienleitlinie.de
Ihre Kinderärztin bzw. Ihr Kinderarzt
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Elternratgeber: Sprich mit mir, Okay zusammen leben